Die Vision
Wie alles begann
Die Vision
Wie alles begann
Ein Sommertag, der vieles veränderte
Es war der 21. Juni 2012. Ein wunderschöner Sommertag auf einem Campingplatz
in Tarmstedt, wo ich damals in einem kleinen Häuschen
mit einem herrlichen Garten lebte.
Ich lag auf meiner Terrasse, genoss die Wärme der Sonne und empfand jenen tiefen Frieden, den ich immer wieder erlebe, wenn ich einfach nur da sein darf.
Nichts musste geschehen. Nichts fehlte.
Für diesen Augenblick war meine Welt vollkommen in Ordnung.
Und während ich so dalag, entstand in mir eine Frage:
Wie könnte unsere Welt aussehen,
wenn wirklich jeder Mensch glücklich wäre?
Aus dieser Frage entwickelten sich Bilder. Bilder einer Welt, in der Gesundheit und Wohlstand für alle Menschen selbstverständlich waren.
Ich sah Menschen, die miteinander lebten, statt gegeneinander. Menschen, die weder Neid noch Konkurrenzdenken kannten, weil niemand das Gefühl hatte, zu kurz zu kommen. Niemand musste um seinen Platz im Leben kämpfen.
Es war eine Welt ohne Angst vor Krankheit, Armut oder Krieg. Eine Welt, in der
die Menschen im Einklang mit der Natur lebten und sich ihrer eigenen
schöpferischen Möglichkeiten bewusst waren.
Und während diese Bilder in mir entstanden, empfand ich vor allem eines:
Liebe zum Leben.
Damals hätte ich vieles noch nicht so ausdrücken können, wie ich es heute vermag. Heute würde ich sagen: Es war eine Welt, in der die Menschen
ihre ICH-BIN-Gegenwart erkannt hatten.
Denn wer in dieser Gegenwart ruht, kann einen Wohlstand erfahren, der weit über Geld und materielle Besitztümer hinausgeht.
Wohlstand bedeutet für mich, aus tiefstem Herzen sagen zu können:
„Mir geht es gut.“
Und wie wunderbar wäre eine Welt, in der jeder Mensch das von sich sagen könnte?
Ein Zeichen am Himmel
In den Tagen danach beschäftigten mich diese Bilder immer wieder.
War es nur eine schöne Vorstellung gewesen? Oder lag darin vielleicht
eine Botschaft, die ich in die Welt tragen sollte?
Ich war mir nicht sicher. Also bat ich Gott – oder das Allbewusstsein,
wie man es auch nennen mag – um ein Zeichen.
Am 2. Juli 2012 erlebte ich dann einen Augenblick, den ich bis heute
nicht vergessen habe.
Über unserer Terrasse erschien die Sonne, umgeben von einem außergewöhnlichen Lichtkranz. Die Wolken bildeten eine Szenerie, die mich tief berührte.
Ich holte sofort meinen Fotoapparat und hielt diesen Anblick fest.
Für mich war es die Antwort auf meine Bitte. Ein Zeichen, das mich ermutigte, meiner Vision zu vertrauen und sie mit anderen Menschen zu teilen.
Dieses Foto existiert noch heute. Ich habe es selbst aufgenommen und möchte es hier zeigen, weil es für mich untrennbar mit dem Beginn meiner Vision verbunden ist.
Hier folgt das Originalfoto vom 2. Juli 2012.
Aus einer Vision wird eine Gemeinschaft
Nach diesem Erlebnis begann ich darüber nachzudenken, wie ich meine Vision
in die Welt tragen könnte.
Die Schöpfermethoden nach Grigori Grabovoi waren mir damals bereits bekannt.
In ihnen sah ich einen Weg, Menschen ihre schöpferischen Möglichkeiten
näherzubringen und sie zu einem bewussteren Umgang mit sich selbst
und ihrem Leben anzuregen.
Doch da war noch die zweite Seite meiner Vision: der Wohlstand.
Wie könnte eine Gemeinschaft entstehen, in der Menschen nicht nur Wissen
empfangen, sondern es auch weitergeben und sich gegenseitig unterstützen?
Aus meinen Erfahrungen im Network-Marketing entwickelte ich ein Konzept,
das ich LiLi-Familie nannte.
Die Idee war einfach: Ein Mensch gibt sein Wissen an andere weiter.
Diese Menschen teilen ihre Erkenntnisse wiederum mit weiteren Menschen.
So entsteht ein immer größeres Netzwerk, in dem Geben und Empfangen
miteinander verbunden sind.
Ich entwickelte dafür auch ein finanzielles Beteiligungsmodell und
investierte viel Zeit und Herzblut in seine Ausarbeitung.
Doch es kamen Bedenken auf, ob dieses Modell möglicherweise als unzulässiges Schneeballsystem angesehen werden könnte.
Da ich keinesfalls etwas aufbauen wollte, das gegen geltendes Recht verstößt,
entschied ich mich schließlich, dieses Konzept nicht weiterzuverfolgen.
Damit verschwand die damalige LiLi-Familie allmählich
aus meinem unmittelbaren Alltag.
Doch die Vision selbst blieb lebendig.
Die Wege verändern sich
In den folgenden Jahren fand mein Wunsch, Wissen und Erkenntnisse
weiterzugeben, andere Ausdrucksformen.
Ich widmete mich dem Radio (Radio des Herzens, Licht der Stille Radio) und schließlich meinem eigenen Video- und YouTube-Kanal LiLi TV.
Dabei entwickelte sich auch mein Verständnis von Bewusstsein,
Schöpferkraft und dem Wesen des Menschen immer weiter.
Was ich 2012 in den Bildern meiner Vision empfunden hatte, konnte ich zunehmend mit dem verbinden, was ich heute als ICH-BIN-Gegenwart bezeichne.
Die Erkenntnis, dass wahrer Wohlstand nicht allein von äußeren Umständen abhängt, sondern auch aus unserem inneren Sein erwächst, wurde zu einem
wesentlichen Bestandteil meiner Arbeit.
Und zugleich blieb mein Wunsch bestehen, dass Menschen auch im ganz praktischen Leben Gesundheit, materielle Sicherheit und Selbstbestimmung erfahren können.
Die Vision blieb.
Nur die Wege zu ihrer Verwirklichung haben sich verändert.
Die Vision lebt weiter
Heute ist LiLi TV ein Ort, an dem ich Erfahrungen, Erkenntnisse
und Wissen mit anderen Menschen teile.
Es geht um Bewusstsein und Selbsterkenntnis, um Meditation, Schöpferkraft,
Gesundheit und die Möglichkeiten eines erfüllten, selbstbestimmten Lebens.
Auch das Thema Wohlstand hat darin seinen Platz.
Ein weiterer Bereich, der mir zunehmend am Herzen liegt, ist die Förderung von
Gesundheit und Wohlbefinden. Dabei beschäftige ich mich insbesondere
mit der Bedeutung von Ernährung, Vitalstoffen und den natürlichen Möglichkeiten, unseren Körper in seiner Gesundheit und Vitalität zu unterstützen.
Auch diese Erkenntnisse und Erfahrungen möchte ich in meine Arbeit mit LiLi TV einfließen lassen. Denn für mich gehören körperliches Wohlbefinden, geistige Klarheit und die bewusste Entfaltung unseres schöpferischen Potenzials untrennbar zusammen.
Dabei geht es mir nicht darum, jedem Menschen denselben Weg zu empfehlen.
Jeder darf seinen eigenen finden.
Denn meine Vision war niemals an eine bestimmte Methode,
ein Unternehmen oder ein einzelnes Konzept gebunden.
Sie galt und gilt dem Menschen.
Einer Welt, in der Menschen erkennen, wer sie wirklich sind.
Einer Welt, in der sie einander nicht als Konkurrenten betrachten,
sondern als Ausdruck desselben Lebens.
Einer Welt, in der Geben und Empfangen selbstverständlich zusammengehören.
Einer Welt, in der Gesundheit, Frieden, Freiheit und Wohlstand
nicht das Privileg weniger Menschen sind.
Und in der jeder Mensch aus tiefstem Herzen sagen kann:
„Ich bin. Ich lebe. Und mir geht es gut.“
Das ist meine Vision.
Seit jenem Sommertag im Juni 2012 hat sie mich nicht mehr verlassen.
Aus einer Vision wurde eine Botschaft.
Aus der Botschaft wurde ein Weg.
Und dieser Weg geht bis heute weiter.
Namasté
Daniel Savieras
